Satzung

Seit dem 06. Februar 2014 ist Culturado e.V. als gemeinnützig anerkannt.

Hier können Sie sich die Vereinssatzung herunterladen:

1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen “Culturado” und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lüneburg eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz “e.V.”.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Lüneburg.
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur.
(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
• die Initiierung eines kulturpolitischen Dialoges zu kommunalen Fragestellungen,
• die Planung, Organisation und Durchführung von Treffen zu kulturellen Themen, Vortrags-
und Gesprächsreihen sowie gemeinsamen künstlerischen Projekten,
• die Förderung der Zusammenarbeit, der gegenseitigen Unterstützung und des Erfahrungsaustausches
unter Künstlern und Kulturschaffenden in Lüneburg und Umgebung sowie
• eine aktive Kooperation und Kommunikation mit kulturellen Institutionen, Politik und
Verwaltung.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitglieder des Vereins

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, welche die Ziele des Vereins unterstützt. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.
(2) Mitglieder des Vereines sind
• reguläre Mitglieder und
• Fördermitglieder.
(3) Die Mitglieder des Vereins haben einen Beitrag zu entrichten. Näheres regelt die Beitragsordnung, welche durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch
• Austritt aus dem Verein,
• Tod des Mitgliedes,
• Auflösung des Mitgliedes,
• Ausschluss aus dem Verein oder
• Kündigung.
(2) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Interessen des Vereins oder gegen die Satzung in grober Weise verstoßen hat. Über den Antrag auf Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Vor dem Ausschlussbeschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(3) Der Austritt aus dem Verein ist nur zum 31. Dezember jeden Jahres möglich. Der Austritt
ist durch schriftliche Kündigung zu erklären und muss spätestens am 30. November vorliegen.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind
• der Vorstand und
• die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus mindestens drei, höchstens jedoch fünf Mitgliedern. Der/die erste und der/die zweite Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich, wobei jeder alleinvertretungsberechtigt ist.
(2) Die Amtszeit des Vorstandes beträgt ein Jahr. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben solange im Amt, bis ein Nachfolger gewählt ist.
(3) Die Mitglieder des Vorstandes können nur durch eine schriftliche Erklärung mit einer Frist von vier Wochen ihren Rücktritt gegenüber den übrigen Vorstandsmitgliedern erklären. Die Mitglieder des Vorstandes können nur durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung abberufen werden. Für den Beschluss ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
(4) Im Falle eines Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes können die verbliebenen Vorstandsmitglieder
für die restliche Amtszeit ein Ersatzmitglied berufen. Diese Berufung ist der nächsten Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben.
(5) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er ist berechtigt, für die Erledigung
bestimmter Aufgaben oder eines bestimmten Projektes, Arbeitsgruppen zu bilden. Die Einzelheiten der GeschaÅNftsführung werden durch eine Geschäftsordnung geregelt. Der Vorstand ist für Erlass und Änderung dieser Geschäftsordnung zuständig. Änderungen werden der Mitgliederversammlung zur Kenntnis gegeben.

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Zur Mitgliederversammlung werden alle Mitglieder des Vereines eingeladen. Über die Zulassung von Gästen entscheidet die Mitgliederversammlung zu Beginn der Versammlung.
(2) Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
• Wahl des Vorstandes,
• Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung,
• Entlastung des Vorstandes,
• Wahl des Kassenprüfers,
• Änderung der Satzung,
• Aufstellen und Änderung der Beitragsordnung,
• Auflösung des Vereins.
(3) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes oder von seinem Stellvertreter mit einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung in Textform eingeladen. Mitglieder können Anträge zur Tagesordnung beim Vorstand bis zu einer Woche vor der Versammlung mit einer Begründung einreichen. Die Tagesordnung kann durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung in der Sitzung ergänzt oder geändert werden; dies gilt nicht für Satzungsänderungen. Jedes Mitglied kann sich mit schriftlicher Vollmacht durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn 1/3 der Mitglieder dies schriftlich verlangen.
(4) Der Vorsitzende des Vorstandes oder sein Stellvertreter leiten die Versammlung.
(5) Jedes Mitglied hat eine Stimme.
(6) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen gefasst. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins bedürfen einer 3/4-Mehrheit der gültigen Stimmen. Bei Wahlen ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.
(7) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von einem Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen ist.

§ 9 Kassenprüfung

(1) Die Mitgliederversammlung bestellt für die Dauer von einem Jahr einen Kassenprüfer. Der Kassenprüfer soll Grundkenntnisse im Buchführungsbereich haben. Es darf kein Vorstandsmitglied mit dem Amt des Kassenprüfers betraut werden.
(2) Der Kassenprüfer hat die ordnungsgemäße Buchführung auf sachliche und rechnerische Richtigkeit zu prüfen.
(3) Der Kassenprüfer erstellt einen Kassenprüfungsbericht. Dieser ist den Mitgliedern zur Kenntnis zu geben. Auf der Mitgliederversammlung erstattet der Kassenprüfer seinen Bericht.

§ 10 Auflösung des Vereines

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Hansestadt Lüneburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden hat. Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 20.11.2013 errichtet.